Unlängst bei der Hochzeit eines Freundes…
Im Freundeskreis wird ja immer wieder mal geheiratet. Beinahe jedes Jahr findet eine Hochzeit statt und die eigene Anwesenheit ist erwünscht.
Jedes Mal erhält man dann liebevoll gestaltete Einladungen zur Hochzeitsfeier.
Was mir dabei aufgefallen ist, sind die Vielfalt und unterschiedlichsten Variationen an Hochzeitseinladungen und Hochzeitskarten. Sie scheint beinahe grenzenlos zu sein. Einmal mit hübschen bunten Blumenmustern oder ein anderes Mal ganz schlicht in schwarz-weiß gehalten. Die wichtigste Information wie das Datum der Hochzeit ist selbstverständlich auf allen erhaltenen Einladungskarten gestanden. Details wie der gewünschte Dress Code sind aber selten vermerkt. Ganz praktisch war die Anfahrtsskizze zur Location für die Hochzeit, ohne diese hätte ich damals wirklich nicht hingefunden.
Was auch sehr interessant zu beobachten war, die Hochzeitseinladungen war vom Design meistens zum Rest der Hochzeitsausstattung dazu passend gewählt. Ein roter Faden war da schon teilweise erkennbar. Details wie die Tischkärtchen und die restliche Hochzeitsdekoration sind dann aufeinander abgestimmt gewesen. So viel Liebe zum Detail ist immer bewundernswert.
Bei der letzten Hochzeit ist mir ein besonders schönes Hochzeitsgeschenk aufgefallen.
Die Trauzeugen hatten ein Hochzeitsbuch gestaltet. Der Ledereinband und das verwendete hochwertige Fotopapier haben einen wirklich schönen und wertigen Eindruck hinterlassen. Die Freude des Brautpaars war nicht zu übersehen. Braut und Bräutigam haben sich dann bei den Trauzeugen mit einer Auswahl der schönsten Hochzeitsfotos vom Hochzeitsfotografen bedankt. Diese waren in schönen Holzrahmen eingefasst und mit Passepartout versehen.
Sehr positiv ist das Verhalten des Hochzeitsfotografen gewesen. Er hat sich wirklich immer dezent im Hintergrund gehalten. Nicht wie der Freund des Bräutigams mit seinem Fotoapparat. Der hat bei der Trauung ständig mit Blitz fotografiert und war einfach nur störend. Der Gesichtsausdruck der Braut hat zu dem Zeitpunkt Bände gesprochen. Im Gegensatz dazu war der Hochzeitsfotograf nie störend aufgefallen und fotografierte fast ausschließlich ohne Blitz.
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